Lytro Kamera


Nun wird häufig das gedruckte Bild als das Endergebnis der Fotografischen Tätigkeit gesehen. Doch immer häufiger sind Fotografien ausschließlich in digitaler Form vorhanden. Sie erreichen immer seltener einen Platz an der Wand oder im gedruckten Fotobuch sondern finden sich in Verwaltungsprogrammen oder den virtuellen sozialen Netzwerken des Internets wieder. Und die Auflösung eines Bildes hat doch eine eher geringere Bedeutung. Aber über 1500,- Euro für eine Kamera ausgeben deren Bilder sich eher nicht für Posterformate eignen wird wohl eher nicht zum Verkaufserfolg, wenngleich die neue Technik erfolgsversprechend erscheint.

Die Möglichkeit der variablen Schärfe, mit der bereitgestellten Software kann auch die Schärfentiefe über einer Brennweitenverstellung verändert werden, lässt sich Fotografie ganz neu erleben und ausleben. Mit einem Klick im Bild lässt sich der Fokuspunkt auf den gewählten Punkt festlegen. Dies funktioniert in der Software und nach Einbettung auch auf einer Webseite.

Das erste Modell lag ursprünglich bei 500,- Euro ist aber mittlerweile auf rund 150 Euro runtergegangen. Ein Blitzangebot bei Amazon kurz nach Weihnachten offerierte die Kamera für 120 Euro und ich schlug zu. Ok, die Auflösung ist hier wirklich nicht besonders (ca. 1,2 MP), selbst für die Darstellung im Internet ist sie recht mager aber mit diesem Wissen erwartet man nicht zu viel und hat dennoch ein interessantes neues Spielzeug. In einer Rezension las ich hierzu eine sehr passende Bemerkung in der auf die Anfänge der Digitalkamera hingewiesen wurde. Kameras unter 1 Millionen Pixel kosteten Unsummen, versprachen großartige Bilder und eroberten dennoch den Markt.
Nachdem sich die Kamera aus der ersten Lieferung nicht einschalten lies, warte ich nun auf die Ersatzlieferung und werde dann erste Bilder und einen Erfahrungsbericht folgen lassen…

Bildquelle:D-Kuru/Wikimedia Commons

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